Die Gebäudeversicherung umfasst neben dem eigentlichen Hauptgebäude auch alle innerhalb eines Vertrages genannten Garagen und Nebengebäude. Diese müssen jedoch immer gesondert in einem Vertrag zur Gebäudeversicherung aufgenommen werden und sind nicht automatisch mitversichert.

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Verbundene Wohngebäudeversicherung

Eine besondere Form der Gebäudeversicherung ist die verbundene Wohngebäudeversicherung. Sie schützt den Eigentümer vor Feuerschäden, Sturmschäden, Hagelschäden und Leitungswasserschäden. Versichert ist jedoch nur das Gebäude und nicht die beweglichen Sachen innerhalb. Diese werden über die Hausratversicherung abgedeckt. Die verbundene Wohngebäudeversicherung lässt sich in 3 unterschiedliche Versicherungsbereiche mit den dazugehörigen versicherten Gefahren aufteilen.

Feuerversicherung

Brandschäden
Blitzschlagschäden (Überspannungsschäden)
Explosion
Implosion

Leitungswasserversicherung

Leitungswasserschäden
Frostschäden
Bruchschäden

Sturmversicherung

Sturmschäden
Hagelschäden

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Bauartklassen in der Gebäudeversicherung:

Die jeweilige Höhe der Versicherungsprämie wird anhand von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. Dazu gehören die Bauartklasse (BAK oder BKL genannt), die Art des verwendeten Daches, die Nutzung des Gebäudes, die Ausstattung sowie die Lage. Insgesamt werden 5 unterschiedliche Bauartklassen der Stufen 1 bis 5 beschrieben. Dabei wird die Bedachung in der Gebäudeversicherung speziell in Harte Deckungen (Hartdach) und Weiche Deckungen (Weichdach) unterschieden.

Gebäudeversicherung Bauartklassen

Beschreibung der unterschiedlichen Bauartklassen in der Gebäudeversicherung.